Von der Zinkblech-Handlaterne im Sonderangebot zur Kupfer-Wandgaslampe

Unser Hauseingang soll mit einer zusätzlichen Gaslampe beleuchtet werden. Nach einigem Suchen finde ich in einem Handelshof die geeignete Lampe. Es handelt sich um eine Handlaterne; sie ist aus Zinkblech gefertigt und kostet im Sonderangebot € 10,--.

Das Äußere der Lampe soll jedoch zur Farbe der Verklinkerung unserer Hauswand passen; es kommt somit nur ein Kupferton in Frage. Zusätzlich will ich die Lampe qualitativ aufwerten. Folgende Arbeitsschritte führe ich daher aus:

  1. Ausbau der Glasscheiben.
  2. Verkupfern der gesamten Lampe in einer ortsansässigen Galvanik.
  3. Beschaffung eines passend geschnittenen Kupferblechs für die Rückwand.
  4. Verchromen dieser Kupferplatte mit Hochglanzverchromung der Innenseite zum Reflektor.
  5. Neuverglasung mit 4 mm starken Glasscheiben für die Seitenwände und einem Ornamentglas für die Fronttür.
  6. Einbau eines speziell angefertigten, einflammigen Brenners für den Glühkörper.

Die Kosten für die “Umwandlung” der Lampe halten sich in engen Grenzen. Aufgrund des Kleinstaufwandes in der Galvanik ist man dort mit ein paar Euros in die Kaffeekasse zufrieden. Das Kupferblech stammt aus der Restekiste unseres Haus- und Hofdachdeckers und die benötigten Fenstergläser kommen ebenfalls aus der Restekiste einer Glaserei.

Auch hier werden sich die freundlichen Handwerker auf meine Kosten ‘nen Kaffee trinken.

Der Gasbrenner entstand in eigener Regie.


1. Die Billig-Laterne im Originalzustand.

2. Die gleiche Laterne nach dem Verkupfern in der Galvanik, dem Einbau des glanzverchromten Kupferblechs als Rückwand und Reflektor sowie der Neu-Verglasung.

3. Nach dem Einbau des Brenners sehen wir hier die Lampe im Funktionstest.

4. Die Lampe hängt an dem vorgesehen Platz an der Außenwand und muß noch angeschlossen werden.

Die Lampe ist an die Zuleitung aus
Kupferrohr angeschlossen.

Detail: Anschluss der Lampe an die Zuleitung aus
Kupferrohr mit Absperrhahn.
Beachte: selbstgefertigte Rohrschellen
aus Kupferblech.

Funktionstest der Lampe bei Tageslicht.
Beachte: endgültige Befestigung der Lampe
auf einem 150 Jahr alten Dachziegel,
der auf der Hauswand festgeschraubt ist.

Funktionstest der Lampe bei Tageslicht.

Reguläre Inbetriebnahme am Abend.
(Frontseite, beachte: Spiegelung im Rückwandreflektor)

Reguläre Inbetriebnahme am Abend.
Rechte Seitenwand.

Reguläre Inbetriebnahme am Abend.
Rechte Seitenwand.

Kleine Laterne an der Haustür des Autors.
Nach dem erheblichen Aufwand bei der Gestaltung und Montage dieser Prototyp-Lampe bei mir zu Hause, sehe ich jedoch, dass sie einem Vergleich mit den Lampen in New-Orleans/USA durchaus standhält. Bei der Sicht auf die gleichen Seiten der New-Orleans-Lampen gefällt mir meine Lampe sogar noch besser. Der Aufwand hat sich gelohnt.

Mobile Gaslaterne für den privaten Gebrauch

Die Glühkörper dieser mobilen Gaslaterne für die Beleuchtung der Terrasse brennen mit Propan-Gas.

Eine zweite Laterne brennt jetzt auch in Düsseldorf.


Diese Serien-Handlaterne wurde mit einem auf zwei
Flammen umgerüsteten Vierflammenbrenner bestückt.

Sie brennt mit Anschluss an eine Propangas-Kartusche.

Frontansicht mit Schmuckglas-
Verglasung der Tür.
Beachte: Spiegelung der Glühkörper auf
der ebenfalls als Reflektor gefertigten Rückwand.

Blick auf Seitenwand.

Anschluss mit verstellbarem Druckregler an eine billige Propangas-Kartusche.